Jugend-Integrations-Maßnahme (JIM)

Ziel der „Jugend-Integrations-Maßnahme“ war es, das beruflich und persönliche Umfeld der jugendlichen Projektteilnehmenden zu stabilisieren, sie zu motivieren und in Ausbildung oder den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. 

Ausgehend von einer individuellen Situationsanalyse wurden mit den Projektteilnehmer(n)/-innen eine Integrations-strategie entwickelt. Ziel dieser Integrationsstrategie war es die Eingliederungsaussichten der Jugendlichen nachhaltig zu stärken. 

Entsprechend, der in der Situationsanalyse festgestellten Bedarfen wurden den Teilnehmenden außerdem unterschiedlichen Qualifizierungsinhalte an-geboten, um ihre jeweiligen Kenntnisse und Fertigkeiten  auszubauen. Des Weiteren erhielten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit sich im Rahmen von Arbeits-erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern auszu-probieren.

ARIADNE

Das Ziel des Modellprojektes „ARIADNE“ war die Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit. Dabei stand die Zusammenarbeit mit klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Region im zentralen Fokus des Projektes.

Jugendlichen Teilnehmer(n)/-innen wurden entsprechend der festgestellten individuellen Bedarfe ausgewählte Bildungsbausteine vermittelt und zertifiziert. Dabei reduzierte sich der Aufenthalt der Jugendlichen  beim Maßnahmeträger jedoch auf die Vermittlung von expliziertem Wissen, das berufsfeldbezogen vermittelt wurde.

Neben der Vermittlung von berufsspezifischen Lerneinheiten, wurde der ganzheitliche und integrative Projektansatz durch die fachpraktische Erprobung bei klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Region umgesetzt. Die Jugendlichen erhielten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit sich in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren. Dadurch konnten eine Vernetzung der Jugendlichen mit „ihrem“ Unternehmen erreicht werden  und somit eine realistische und belastbare  Zukunftsvisionen als persönliche Perspektive für den Einzelnen geschaffen werden.

Traininigsmaßnahmen

Der MUG Brandenburg hat in der Vergangenheit als Kooprationspartner oder als Dienstleister des Landkreises Uckermark verschiedene Trainingsmaßnahmen im Bereich der Arbeitsförderung umgesetzt.

Im Rahmen von verschiedenen Lehrgänge oder praktische Tätigkeiten war es das Ziel,  die Eingliederungsaussichten von Projektteilnehemer(n)/-innen durch die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zu verbessern oder die Arbeitsplatzsuche, z.B. durch ein Bewerbungstraining zu unterstützen.

Trainingsmaßnahmen, die der MUG Brandenburg e.V. in der Vergangenheit durchgeführt hat sind zum Beispiel:

  • Sofortangebot für ALG-II-Bezieher/-innen zur Unterstützung bei der Eingliederung in Arbeit (in Kooperation mit dem Uckermäkrischen Regionalverbund e.V. Barnim-Uckermark)
  • Unterstützung bei der Einrichtung und Etablierung eines Feuerwehrmuseums in Kunow
  • Trainingsmaßnahme im Rahmen des Regionalbudgets INTEGER
  • Eingnungsfeststellung nach §16 „Putzi“
  • Allianz 50plus „Aktiv“

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE)

Der MUG Brandenburg e.V. ist langjähriger Träger von Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE).

Bereits in den vergangenen Jahren hat der Verein eine Reihe von MAEs durchgeführt.  Ziel dieser Maßnahmen war es, die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden durch das sammeln von beruflicher Erfahrung sowie das Knüpfen von sozialen Kontakten zu erhöhen und eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Der MUG Brandenburg e.V. setzte im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädi-gung (MAE) insbesondere Tätigkeiten im Bereich des Natur- und Artenschutz sowie des Umweltschutzes um. Die Umsetzung der MAEs fand im gesamten Landkreis Uckermark statt. Beispielhaft können hier folgende durchgeführte Arbeitsgelegenheiten mit Meraufwands-entschädigung aufgeführt werden:

  • Naturschutzarbeiten auf touristischen Wegen und Flächen im Naturschutzgebiet Geesower Hügel, Gartzer Schrey, Sliberberge
  • Touristische- und Naturschutzarbeit im geschütztem Landschaftsbestandteil Randowtal
  • Arbeiten im Sinne des brandenburgischen Naturschutzgesetztes in Schutzgebieten in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde sowie dem Landkreis Uckermark
  • Pflege der Versuchs- und Demonstrationsflächen der Fachhochschule Eberswalde
  • Anlegen eine Demonstrationsgartens für schnellwachsende Baumarten zur Ernergiegewinnung (Demonstration erneuerbarer Energieformen)
  • Anlegen eines Bolzplatzes in Berkholz
  • Verschönerung des Dorfumfeldes von Schönow und Jamikow

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM)

Der MUG Brandenburg e.V. hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsbeschaffungs-maßnahmen (ABMs) auf dem zweiten Arbeits-markt umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen war es, Langzeitarbeitslose bei der (Wieder-)Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Einige durchgeführte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des MUG Brandenburg e.V. waren:

  • Erstellung eines Vereinsratgeber (Potsdam)
  • Betreuungsdienst für hilfebedürftige Bürger/-innen der Stadt Potsdam (Potsdam)
  • Modellprojekt der Landschaftspflege in den Galower Berger (Landkreis Uckermark)
  • Unterstützung der Fachhochschule Eberswalde bei der modellhaften Erprobung des Anbaues schnellwachsender Holzarten in der Uckermark zur Ernergiegewinnung (Landkreis Uckermark)

Ansprechpartner Hort Babelsberger Kindertraum

Hortleiterin

Frau Manuela Voigtländer

Hort Babelsberger Kindertraum
Otto-Erich-Straße 11/13
14482 Potsdam

Telefon: 0331/ 74 75 330
E-Mail: mug.hort@mug-brandenburg.de
Internet: www.babelsberger-kindertraum.de

Ansprechpartner „Allianz 50plus“

Projektleitung

Herr Burkhard Ratzlaff
Telefon: 03332/41 18 48
info@mug-brandenburg.de

Unternehmenskontakter

Standort Schwedt
Herr Udo Henschke
Telefon: 03332/41 18 48
Mobil: 0174/48 81 051
U.Henschke@mug-brandenburg.de

Standort Prenzlau
Frau Susanne Bäsler
Telefon: 03984/83 56 04
Mobil: 0152 37374339
Su.Baesler@mug-brandenburg.de

Hort Babelsberger Kindertraum

Wenn die Kinder klein sind, gib Ihnen Wurzeln.
Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.
(Spruchweisheit aus Indien)

Der Hort „Babelsberger Kindertraum“ entstand, aufgrund der extrem hohen Nachfrage nach Hortplätzen im Stadtteil Babelsberg und der Grundschule am Griebnitzsee. Insgesamt verfügen wir über eine Kapazität von 69 Hortplätzen.
Die Trägerschaft erfolgt durch den MUG Brandenburg e.V., der auf eine langjährige Erfahrung im sozialen Bereich verweisen kann.

Unsere Einrichtung soll für die Kinder ein interessanter und geborgener Ort zugleich sein, der sich in seinen Angeboten stets an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.

Ein Ort der Bewegung und Gesundheitsförderung

Kinder sind von Natur aus bewegungsfreudig. Sie nehmen ihren Körper durch Bewegung immer bewusster wahr.
Bewegung und die damit verbundene Sinneswahrnehmungen sind sowohl Grundlage als auch Auslöser für  Lebenserfahrungen und Lernprozesse. Mit den verschiedensten Bewegungsmöglichkeiten, wird ein Grundstein für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben gelegt. Bewegung ist für uns ein zentraler Bestandteil und so werden regelmäßig sportliche Angebote und Bewegungsinhalte systematisch in den gemeinschaftlichen Tagesablauf  integriert.
Die Erzieher unterstützen die Kinder dabei, ihre Bedürfnisse nach Aktivität und Entspannung selbst einschätzen und umsetzen zu können.

Gesundheit und Ernährung sind elementar für das körperliche und geistige Wohlbefinden und das Wachstum der Kinder. Mindestens 1 Mal in der Woche wird zusammen eingekauft und unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse kindgerecht gemeinsam gekocht und gebacken. Medizinische und ernährungsphysiologische Zusammenhänge werden den Kindern Altersgerecht zum Beispiel in Projektarbeiten vermittelt.

Ein Ort der Kommunikation und sozialer Lebensraum

 Unser Hort bietet Kindern unterschiedlicher Herkunft Zeit und Raum, um ein harmonisches Miteinander zu lernen.
Jedes Kind erlebt in der gemeinsamen Planung von Tagesabläufen, im Aushandeln von unterschiedlichen Interessen und in der Bewältigung von Konflikten Wertschätzung und lernt Verantwortung zu übernehmen. In der Begegnung mit unterschiedlichen familiären Herkünften und Religionen wird die Entwicklung von Neugier, Offenheit, Verständigung und Toleranz angestrebt, weil diese die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen bilden. Für uns ist das Zusammenleben und die gemeinsame Bildung und Erziehung von Kindern Deutscher und nicht –deutscher Herkunft, von Kindern mit und ohne Behinderung selbstverständlich.

Ein Ort mit Raum und Zeit für Entwicklung

 Kinder brauchen vielfältige Anregungen, um mit Freude zu lernen, ihre Neugier zu erhalten
und Stolz über das Gelernte zu empfinden. Dafür gewähren wir jedem Kind Zeit , Raum und kompetente Unterstützung durch qualifiziertes Fachpersonal. Wir orientieren die Angebote nach den Bedürfnissen  der Kinder und  berücksichtigen deren Wünsche. Die Entwicklung vollzieht sich bei jedem Kind unterschiedlich. Die Beobachtung jedes
einzelnen Kindes und die Einschätzung des individuellen Entwicklungsstandes betrachten die Erzieherinnen als notwendige Voraussetzung, jedes Kind entsprechend seiner inneren und äußeren Handlungsvoraussetzungen spezifisch und differenziert zu fördern. Die Ergebnisse ihrer gezielten Beobachtungen werden sorgfältig dokumentiert und sind Grundlage für intensive Eltern- und Entwicklungsgespräche.

Ein Ort der Entwicklung von Kreativität und Sinnlichkeit

Musik, Darstellung und Gestaltung sind wichtige künstlerische Ausdrucksmittel des Menschen. Sie helfen uns, die vielfältigen Eindrücke von außen kreativ zu verarbeiten, Um größere innere Ausgeglichenheit zu erlangen. Eine intensive Wahrnehmung, ein ausführliches sinnliches Erkunden sowie alle kreativen Tätigkeiten von Kindern sind eng mit dem Verstehen der Welt verbunden, mit der Entwicklung von Gefühlen und Körperempfindungen. Musik spricht gleichermaßen Denken, Fühlen und Handeln an. Sie ist ein zentraler Bestandteil menschlicher Kultur und eine Grunderfahrung des Menschen. Musik und musikalische Praxis haben einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung von Kindern Darstellen und Gestalten gehören zu den Grundbedürfnissen der Menschen und zu den frühen Eigentätigkeiten eines Kindes. Gestaltungsprozesse sind Erkenntnisprozesse. Sie stehen in einem wechselseitigen Verhältnis zur geistigen und körperlichen Entwicklung des Kindes.

 

Ein Ort zum Spielen

Das schöpferische und kreative Spielen ist ein Weg, sich die Wirklichkeit anzueignen und sich mit realen Alltagsereignissen auseinanderzusetzen. Tanzen, Bewegen, Musizieren und Singen kann mit dem für Kinder so  wichtigem Spiel verbunden und so zu einer Einheit werden. Im vielfältigen Spiel entwickeln und äußern Kinder Phantasie, Kreativität und Spontanität, sie improvisieren und sind selbstständig. Voraussetzung ist das „Spielen- Können“. Es beinhaltet

  • alleine und gemeinsam spielen zu können
  • Spielregeln einzuhalten, zu variieren und zu erfinden, als auch
  • Erfinderisch mit Dingen umzugehen
  • Ein Ort zum Ausruhen und Entspannen

 

Weitere Informationen zu unserem Hort „Kindertraum“ finden Sie auf der Internetseite http://www.babelsberger-kindertraum.de/

Ansprechpartner „Aktiv in der Uckermark“

Projektleitung

Frau Gritt Ratzlaff
Telefon: 03332/41 18 48
info@mug-brandenburg.de

Allianz 50plus

In der Arbeitsgemeinschaft „Allianz 50plus“ setzt der MUG Brandenburg e.V. gemeinsam mit dem Angermünder Bildungswerk e.V. und der ABW GmbH seit Februar 2009 den Beschäftigungspakt „Allianz 50plus“ im Landkreis Uckermark um.

Der Beschäftigungspakt  ist ein regionales Netzwerk zur Aktivierung und Integration von älteren Langzeitarbeitslosen und wird in den Regionen Uckermark, Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg, Oberhavel sowie Hameln-Pyrmont umgesetzt. Er wird im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt und gefördert.


Auf Grund der demografischen Entwicklung in Deutschland wird zukünftig eine längere Lebensarbeitsdauer für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erforderlich sein. Ausgehend von dieser Situation wird die Eingliederung älterer Arbeitsloser (50plus) notwendig aber auch erfolgversprechender.

Unter dem Credo „Jeder Mensch kann etwas! Jeder Mensch wird gebraucht!“ hat sich „Allianz 50plus“ die Realisation folgender drei Zielsetzungen vorgenommen:

  • Nutzung der Chancen des demografischen Wandels zur Eingliederung älterer ArbeitnehmerInnen in den Arbeitsmarkt
  • Veränderung des defizitären Altersbildes der Unternehmen
  • Veränderung des eigenen Selbstbildes der Älteren

 

Im Rahmen der 2. Programmphase (2008-2010) konnten mit Hilfe des Beschäftigungspaktes „Allianz 50plus“ insgesamt 1.855 Personen aktiviert und 304 ältere Arbeitslose in den allgemeinen Arbeitmarkt vermittelt werden. Auch während der 3. Programmphase (Beginn Januar 2011) werden die Integrationsbemühungen für ältere Langzeitarbeitslose intensiv weitergeführt. Im bisherigen Projektverlauf konnten dabei 800 Teilnehmende aktiviert sowie 163 Personen erfolgreich in den 1. Arbeitsmarkt integiert werden.

Der Beschäftigungspakt unterstützt aber nicht nur erwerbsfähige Hilfebedürtige. Im Rahmen des Projektes können auch Arbeitgeber aus der Region ihren Personalbedarf an den Projektpartner oder den Arbeitgeberservice des Jobcenters Uckermark melden. Aus den registrierten Projektteilnehmenden werden dann individuell passgenaue Bewerber ausgewählt und dem Arbeitgeber vorgestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann des Weiteren die Zahlung einer Eingliederungsbeihilfe von bis zu max. 4.000 Euro bei Abschluss eines sozialversicherungspflichten Arbeitsvertrages möglich sein.

Weitere Informationen zum Beschäftigungspakt „Allianz 50plus“ finden Sie unter www.allianz50plus.de

Unternehmenskontakter

Standort Schwedt      Herr Udo Henschke
Telefon: 03332/41 18 48
Mobil: 0174/48 81 051
U.Henschke@mug-brandenburg.de

Standort Prenzlau      Frau Susanne Bäsler
Telefon: 03984/83 56 04
Mobil: 0152 37374339
Su.Baesler@mug-brandenburg.de

Der Beschäftigungspakt „Allianz 50plus“ wird vom Jobcenter Uckermark im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ umgesetzt.

 

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